Altersverwirrtheit

von Dr. Rolf Spangenberg (Kommentare: 0)

Dr. Rolf Spangenberg
© Dr. Rolf Spangenberg | TSVI

Unser Schäferhund ist nun bereits 11 Jahre alt, doch noch recht fit. Neuerdings wirkt er aber manchmal, vor allem in den Abendstunden, wie verwirrt. Er steht im Zimmer, knurrt uns an und nimmt auch keine Leckerbissen aus der Hand. Nach einer Weile schüttelt er sich und wedelt mit dem Schwanz. Was mag das sein, was können wir machen?

Es handelt sich wohl um die auch vom Menschen her bekannte Altersverwirrtheit. Der alte Hund weiß plötzlich nicht mehr, wo er ist, bis die stockende Hirndurchblutung wieder einsetzt. Sie können ihm helfen, indem Sie beruhigend auf ihn einreden und ihn vorsichtig streicheln. Leichte Bewegung auf kleinen Spaziergängen an der Leine fördert die Durchblutung. Vom Tierarzt können Sie auch entsprechende Medikamente bekommen, von denen aber keine Wunder zu erwarten sind!

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